TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


TSV Seckmauern – TSV Höchst 2:0 (0:0)
Tore: 1:0 D.Hener (61.), 2:0 D.Hener (64.)
Schiedsrichter: Dominik Roß (Otzberg) - Zuschauer: 120

 

TSV Seckmauern: SChreiber, T.Eckert, B.Kalweit, M.Friedrich, Balonier, Seifert, Arnheiter, L.Calo (89.Siebenlist), P.Spall (92.Burak), Gessner (85.Richter), D.Hener
TSV Höchst: Wolf, Rinnert, Rimpler, Specht, Knierim (46.Plotzki), Remmers, Hallstein, Camara (61.Berisha), Aljak (69.Muth), Eisenhauer, Seiler

 

Nach einer guten Mannschaftsleistung wirft Seckmauern den Gruppenligisten Höchst überraschend, aber verdient mit 2:0 aus dem Pokal. Während Höchst insgesamt enttäuscht, spielt Seckmauern über 93 Minuten eine souveräne Partie.

 

Bilder vom Spiel (fupa.net) hier.....

 

pokal hoechst 1 0 d henerDario Hener (re) erzielt aus relativ spitzem Winkel die 1:0-Führung für Seckmauern

 

 

Beide Mannschaften müssen teilweise ohne wichtige Stammkräfte auskommen. Bei Höchst sind dies Rico Blecher, Markus Fesel und Joshua Lazaridis, bei Seckmauern Aljosha Klewar und Benjamin Wüst.

 

Die Partie beginnt verhalten, beide Teams belauern sich mehr oder weniger. Auch als Seckmauern langsam in den Angriffsmodus schaltet, spielen die Gäste verhalten weiter. Während Seckmauerns Defensive keine Probleme mit den gegnerischen Angreifern hat, setzen auf der Gegenseite Maximilian Gessner und Dario Hener ihren Gegenspielern mehr zu als ihnen lieb ist. Auch weil sie immer wieder gut in Szene gesetzt werden. So gelingen dem heute überragenden Passgeber Nico Arnheiter einige tolle Bälle in die Spitze. Nur der Abschlußschwäche Seckmauerns verdanken es die Höchster, dass sie nicht schon in dieser Phase in Rückstand geraten, wie z.B. durch Hener (6.), Gessner (9.), Hener (12.) und nochmals Hener (27.).

Nach 32 Minuten ist die Führung für den Gastgeber eigentlich fällig. Wieder ist Arnheiter der Ausgangspunkt, der Gessner mit einem feinen Pass einsetzt, dessen Hereingabe nimmt der freistehende Hener direkt, doch Torwart Thomas Wolf wehrt ab.

 

Höchst agiert sehr unsicher auf dem kleinen Kunstrasenplatz, kommt weiter überhaupt nicht ins Spiel. Viele Bälle gehen ins Aus oder verspringen oder sind einfach nur schlecht gespielt. Ihre ersten Chancen erhalten die Gäste kurz vor der Halbzeit. Nach einem Fehler von Bastian Kalweit kommt Robin Hallstein an den Ball, aber nach seinem Schuß geht der Ball am Tor vorbei (44.). Der gleiche Spieler kommt nur Sekunden später im Strafraum wieder an den Ball, doch gemeinsam wird Hallstein geblockt (45.). Vorher vergibt Hener für Seckmauern allerdings eine mögliche Führung, als er nach einem weiteren guten Angriff frei an den Ball kommt, aber vertändelt (40.).

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte ändert sich nicht viel: Seckmauern hat mehr Spielanteile, Höchst spielt unverständlicherweise weiter mit angezogener Handbremse. Oder aber: Seckmauern läßt den Gruppenligisten einfach nicht ins Spiel kommen.

Nach 49 Minuten vergeben Gessner und Hener eine dicke Gelegenheit, weil Gessner an seinem Gegenspieler nicht vorbeikommt. Wie aus dem Nichts erhält Höchst dann die Möglichkeit zur Führung, doch Hassan Aljak setzt den Ball aus 13m freistehend über das Tor (52.). Dann steckt Arnheiter den Ball nochmals hervorragend zu Hener durch, der steht allein vor Wolf und schiebt den Ball am Tor vorbei (59.).

 

Kurz danach erzielt Hener die längst überfällige Führung Seckmauerns. Luca Calo gewinnt 18m vor dem Tor ein Kopfballduell, der Ball springt zum freistehenden Hener, der aus spitzem Winkel ins Tor trifft (61.). Und nur Sekunden später beinahe das 2:0, als Gessner nach einem Arnheiter-Paß auf den am 16er freistehenden Hener legt, dessen Schuß jedoch in die Wolken geht (62.). Doch nur zwei Minuten später erzielt Hener mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25m das beruhigende 2:0 (64.).

 

Nach dem Anstoß will Höchst gleich die entsprechende Antwort geben, im Seckmäurer Strafraum geht es sekundenlang hoch her, hier ist aber mehr der Zufall im Spiel (65.).
Langsam aber sicher wird Höchst mutiger, ohne sich jedoch entscheidend durchsetzen zu können. Noch immer hat Seckmauerns Defensive alles unter Kontrolle. Zwei Freistöße am 16er, die nichts einbringen (75.) – das ist die Bilanz der kleinen Druckphase Höchsts. Seckmauern setzt dagegen Nadelstiche gegen den jetzt gelockerten Abwehrverbund der Gäste. Hener wird ungerechterweise wegen Abseits zurückgepfiffen (77.) und Gessner versäumt das 3:0, weil er keinen Druck mehr hinter den Ball bekommt (82.).

 

Höchst aber ist definitiv zu spät aufgewacht. In der 83. Minute nimmt Christoph Eisenhauer einen Querpaß im Strafraum direkt, der Ball geht über das Tor. Und zwei Minuten später landet ein Kopfball nach Freistoß am Pfosten (85.).
Ohne größere Problem schaukelt Seckmauern die Partie dann nach Hause, ist verdient eine Runde weiter.

 

 


 

 

(aus fupa.net)

Seckmauern in Runde drei
Schmucker-Cup: TSV Seckmauern besiegt den TSV Höchst im Pokalspiel / Dario Hener trifft doppelt

Der TSV Seckmauern ist eine Runde weiter im Fußball-Kreispokal. Mit einem hochverdienten 2:0 (0:0) gegen Gruppenligist TSV Höchst zog der Kreisoberligist am Mittwochabend in Runde drei ein.

 

Wie Seckmauerns Sprecher Ulrich Wagner berichtete, waren die Platzherren feldüberlegen gegen aus seiner Sicht schwache Gäste: „Vielleicht lag es ja auch ein wenig an dem ungewohnten Kunstrasen“, sagte der Seckmaurer Sprecher.

Bereits in der ersten Hälfte hätte Seckmauern in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen: Dario Hener (6. Minute) per Kopfball und Maximilian Gessner (9.) – freistehend vor dem Höchster Tor – besaßen schon in der Frühphase zwei klare Torchancen. Auch ansonsten sorgten beide Angreifer für reichlich Unruhe im Höchster Strafraum. Der Gast, bei dem der angeschlagene Torjäger Rico Blecher auch nicht auf der Bank saß, kam erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel zu einer aussichtsreichen Torgelegenheit, die jedoch Robin Hallstein nicht nutzen konnte (43.).

 

Nach der Pause ließ Seckmauern in der 46. und 52. Minute zwei weitere Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. Dann aber war Dario Hener (61., 64.) gleich zweimal erfolgreich zur Stelle: Zuerst tauchte er frei vor dem Gästetor auf und besorgte aus spitzem Winkel die 1:0-Führung, drei Minuten später schoss er einen Freistoß direkt ins Tor. „Das war die Entscheidung. Wir haben Höchst auch in der zweiten Hälfte nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagte Uli Wagner abschließend.

Die Gäste wachten zu spät auf und kamen erst in der Schlussphase noch zu einem Pfostentreffer.

„Die Seckmaurer waren einfach einen Tick aggressiver, wie du es auch sein musst, wenn du eine Runde weiterkommen willst“, erkannte Höchsts Sprecher Jens Krätschmer an. Er sei zwar schon von seinem Team enttäuscht („Wir haben wieder mal zuviele Fehler im Spielaufbau gemacht“), glaube aber nicht, „dass uns dies runterzieht“.

 

 


 

 

(Vorschau Presse)

Wiedersehen von Pokal-Finalisten
Schmucker-Cup: TSV Seckmauern trifft in der 2.Runde auf TSV Höchst / Neuauflage des Endspiels von 2018

 

Die zweite Runde im Schmucker Kreispokal ist fast komplett. Es fehlen nur noch zwei Begegnungen, von denen eine am heutigen Mittwoch (11. September) ausgetragenwird. Dabei kommt es zum Wiedersehen der beiden Pokal-Finalisten der Saison 2017/18. Für 18.30 Uhr ist das Heimspiel des TSV Seckmauern gegen den TSV Höchst angesetzt.

 

Die Höchster waren am vergangenen Wochenende in der Gruppenliga spielfrei, während der am Mittwoch gastgebende Kreisoberligist mit einem 2:0-Heimsieg gegen die KSG Georgenhausen seinen dritten Tabellenplatz verteidigen konnte. Bei den Seckmaurern läuft es unter dem neuen Spielertrainer Manuel Seifert richtig gut. Von sechs Saisonspielen wurden fünf gewonnen; nur beim Tabellenführer KSG Rai-Breitenbach gab es eine Niederlage.

 

Im letzten Aufeinandertreffen zwischen Höchst und Seckmauern setzte sich die Gruppenliga-Mannschaft im Endspiel in Lützel-Wiebelsbach nach Toren von Christoph Eisenhauer (2) und Daniel Simoes (mittlerweile bei der SG Sandbach) mit 3:0 durch. Jedoch legen die bisher gezeigten Leistungen in der Liga die Vermutung nahe, dass der TSV Seckmauern die klassenhöhere Mannschaft diesmal deutlich stärker fordern wird. „Wir sind gut aufgestellt“, kündigt Seckmauerns Sprecher Ulrich Wagner an. Ein kleiner Vorteil könne auch sein, dass die Partie auf dem kleineren Kunstrasenplatz unter Flutlicht ausgetragen wird. Das sieht auch Höchsts Trainer Volker Sedlacek so, „aber das müssen wir so annehmen“.

 

Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Höchsts Torjäger Rico Blecher, der nach seiner Knochenhautentzündung am Schienbein zuletzt nur Lauftraining machen konnte. Geplant sei, so Sedlacek, dass er am kommenden Sonntag (15. September) im Gruppenliga-Spiel beim FC Alsbach wieder aufläuft.

Dass Blecher schon für das Pokalspiel fit ist, glaubt der Trainer nicht, will es aber auch nicht ganz ausschließen. „Wenn Blecher spielt, sinken unsere Chancen“, meint Ulrich Wagner, den am Wochenende eine Hiobsbotschaft erreichte. Rückkehrer Jannik Beck (20) hat sich bei einem Fußballturnier für sein Firmenteam ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zugezogen. Er war erst vor Kurzem vom Landesligisten TV Haibach nach Seckmauern gewechselt.. Ansonsten geht der TSV Seckmauern aber ohne Personalsorgen in das Spiel.

 

Beim Gast wird Robin Hallstein wieder eine Option sein, während Joshua Lazaridis im Urlaub weilt. „Wir gehen durchaus als Favorit ins Spiel. Aber ich glaube, der Unterschied wird nicht mehr so groß sein wie seinerzeit“, sagt Volker Sedlacek.

Das nimmt auch Höchsts Sprecher Jens Krätschmer an: „Ich gehe davon aus, wer am Mittwoch die größere Effizienz an den Tag legt, wird das Spiel gewinnen.“